Hyperthermie-Therapie bei Krebs

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Therapeutische Hyperthermie
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Dr.
phil. Olaf Bausemer, Mannheim, zum Thema Hyperthermie
Therapie bei Krebs
Wenn
der Tumor Fieber hat - mit Hitze den Krebs erfolgreich bekämpfen
Wenn
der Tumor Fieber hat, dann steigen die Heilungschancen von Krebspatienten!
Auf diese einfache Formel lässt sich die Wirkungsweise des Krebs-Therapie-Verfahrens
„Hyperthermie“
bringen.
Seit 1993 wird die Hyperthermie in unserer onkologischen Schwerpunktpraxis
in Mannheim erfolgreich praktiziert. Dabei wird das Tumorgewebe
von außen auf eine Temperatur von 42 bis 43 Grad Celsius überwärmt,
wobei das darüberliegende gesunde Gewebe nicht geschädigt wird.
Durch das künstlich erzeugte Fieber können Teile des Tumors
absterben. Durch intensive thermobiologische Grundlagenforschung,
die seit den siebziger Jahren betrieben wird, weiß man heute,
dass Temperaturen über 40,5 Grad, wie sie bei der Behandlung
mit lokaler Hyperthermie erreicht werden, in bösartigen Geweben
zytotoxisch wirken, also eine abtötende bzw. wachstumshemmende
Wirkung auf das bösartige Gewebe haben. Tumorzellen verändern
sich unter der Hitzeeinwirkung so, dass das körpereigene Immunsystem
sie besser von gesundem Gewebe unterscheiden kann. „Hitzeschockproteine“
dienen den Abwehrzellen als Erkennungszeichen.
Studien zur Hyperthermie liegen vor
Bei der Hyperthermie
werden also durch gezieltes Überwärmen des Tumors die Krebszellen
zerstört, weshalb die Hyperthermie von der Deutschen Krebsgesellschaft
mittlerweile auch als eine „Waffe gegen den Krebs“
bezeichnet wird. Die regionale Tiefenhyperthermie ist als onkologisches
Behandlungsverfahren als etabliert zu betrachten und kann (belegt
durch mehrere Phase III Studien) zur Therapieoptimierung in
der First-Line Therapie eingesetzt werden. Des Weiteren wird
bei der Behandlung mit Hyperthermie der Tumor stärker durchblutet,
was die Krebszellen empfindlicher für die Strahlen- oder Chemotherapie
macht.
Die
Wirksamkeit
der Hyperthermie stützt sich im Wesentlichen auf fünf Mechanismen
-
Direkte
Wärmewirkung und Übersäuerung des Tumors durch Stoffwechselprodukte,
die nicht ausreichend abtransportiert werden können.
-
Stoffwechselveränderungen
und Proteinveränderungen, die zum Absterben bösartiger
Zellen führen.
-
Hemmung
und Reparaturmechanismen bösartiger Zellen und höhere
Durchlässigkeit der Membranen für Chemotherapie, wodurch
eine größere Wirksamkeit erzielt wird.
-
Unspezifische
Stimulation des Immunsystems durch Aktivierung bestimmter
weißer Blutkörperchen, die gegen die Tumorzellen gerichtet
sind.
-
Schmerzlinderung
durch die Blockade von Schmerzrezeptoren.
Besonders
positiv wirkt sich bei der Hyperthermie die Tatsache aus, dass
es bei sachgerechter Handhabung zu
keinen Nebenwirkungen kommt.
Unsere Schwerpunktpraxis
für komplementäre Onkologie in Mannheim bietet folgende Hyperthermieverfahren
an:
Ganzkörperhyperthermie
Ganzkörperhyperthermie, so genanntes „Heilfieber“,
wird bei Krebserkrankungen, die sich bereits über weite Teile
des Körpers ausgebreitet h aben,
also bei Metastasen angewandt. Die Erwärmung erfolgt über Infraroteinstrahlung
von der Körperoberfläche her (sog. radiative Systeme). Durch
das künstlich erzeugte Fieber steht die Aktivierung des Immunsystems
im Vordergrund.
Regionale
Tiefenhyperthermie
Regionale
Tiefenhyperthermie wird angewandt bei ausgedehnten tief gelegenen
Geschwülsten des Beckens oder des
Bauchraumes, die jedoch noch regional begrenzt sind. Am Tumor
werden Temperaturen zwischen 42,5° C erzielt.
Oberflächenhyperthermie
Die
Oberflächenhyperthermie eignet sich zur Behandlung von Tumoren,
die in der Haut oder dicht darunter liegen, wie beispielsweise
befallene Lymphknoten, Hautmetastasen, Melanome
oder Rezidiven im Operationsbereich und Thoraxwandrezidiven
bei Brustkrebspatienten.
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Dr.
phil. Olaf Bausemer
Heilpraktiker

P
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68161 Mannheim
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